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Dortmund stellt sich quer! | "Naziaufmarsch am 3. September 2011 in Dortmund verhindern! Gemeinsam - Entschlossen - Solidarisch"
Zum siebten Mal in Folge wollen Neofaschisten am 3. September anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren.
Ziel der Neonazi-Provokation ist es, ihre kriminelle, faschistische Ideologie in den Straßen Dortmunds zu verbreiten und den Antikriegstag, der in Erinnerung an den Überfall des Dritten Reichs auf Polen ausgerufen wurde, für ihre verbrecherischen Ziele zu vereinnahmen.
Es ist dabei sicher kein Zufall, dass die Faschisten die Stadt Dortmund für ihren Aufmarsch ausgesucht haben.
Dortmund hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wahren Hochburg militanter Neonazis entwickelt. Gewalttätige Übergriffe auf MigrantInnen und linke Jugendliche, auf GewerkschafterInnen und politisch aktive Menschen, auf alternative Buchläden und auf Parteibüros, auf Kneipen, Veranstaltungen und auf Wohnungen von AntifaschistInnen finden statt und nehmen mehr und mehr an Brutalität zu. Das Ausmaß der faschistischen Gewalt zeigt die Tatsache das die Dortmunder Neonazis selbst vor Morden nicht zurückschrecken. Seit 2000 gehen vier Morde auf das Konto der Faschisten.
Polizei, Justiz und lokale Politik haben das Problem seit Jahren verharmlost und tragen damit Verantwortung für das Erstarken der Neofaschisten in Dortmund.
Seit einiger Zeit verändern jedoch endlich auch bürgerlichere Kreise ihre Sicht und entwickeln Protest und Gegenwehr. Die Polizei bleibt bisher jedoch ihrer Linie treu: Antifaschistisches Engagement wird immer wieder behindert, während Neonazis nahezu ungestört agieren können. Weiterlesen... | | Wenn dem Ausbau faschistischer Strukturen in Dortmund ein Ende bereitet werden soll, ist allein schon deshalb ein breiter antifaschistischer Kampf, der auch über die Stadtgrenzen hinaus Unterstützung erfährt, notwendig. Einmal mehr heißt es also am 3. September selbst aktiv werden. Gemeinsam verhindern, dass jene die in der Tradition der NSDAP stehen, und damit in der Tradition des von den Nazis begonnenen mörderischen Zweiten Weltkriegs sich heute ungestört als Kriegsgegner darstellen und aufs Neue ihre blutige Ideologie verbreiten können.
Das "Bündnis Dortmund stellt sich quer" stellt deshalb fest: "Wenn Nazis marschieren, ist Widerstand Pflicht!" und ruft alle: "Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Gegner von Krieg und Besatzung, die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die Jugend dazu auf, den Aufmarsch der Neofaschisten am 3. September durch gewaltfreie Blockaden entschlossen zu verhindern!".
Im Aufruf des Bündnis heißt es weiter:
"Gemeinsam setzen wir ihnen unseren Widerstand, unsere Politik der Aufklärung und der internationalen Solidarität entgegen! Gemeinsam stehen wir gegen Krieg und fordern seine sofortige Beendigung in Afghanistan – und überall!... Gemeinsam werden wir ihren geplanten Marsch durch Dortmund verhindern! Der Antikriegstag gehört uns!"
Dem haben wir nichts hinzuzufügen!
Weitere Infos unter http://dortmundquer.blogsport.de/ |
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